Zwei Jahre Abstinenz

Zwei Jahre ist es her, dass ich das letzte Mal am Start eines Triathlons stand. Im September 2012 konnte ich beim Ironman 70.3 in Zell am See in 4.17 Stunden meine Altersklasse gewinnen. Lange her! Nach anfänglichem Optimismus im Frühjahr hat mir ein Rad-Sturz auf Teneriffa alle Pläne für dieses Jahr zerstört. Gehirn-erschütterung, Rippenbruch und einige weitere Zipperlein haben mir einige Wochen Auszeit beschert. Danach ging es einfach nur darum, ein gutes Fitness-Niveau zu erreichen. Saison abgehakt!

Am Sonntag stand ich nun zum ersten Mal wieder in meinem sailfish-Neoprenanzug inmitten einer Schar von Triathleten. Eigentlich hatte ich mich zu diesem Liga-Start für meinen Verein überreden lassen. So richtig wollte ich das gar nicht. Zu schlecht war meine Form, zu mäßig mein gesamtes Training. Doch irgendwann musste dieser Tag ja kommen, auch wenn eine innere Stimme ihn immer wieder verschieben möchte. Also los!

Am Ende fand ich mich nach 17.25 Minuten und evtl. 1.500 Metern wieder an Land, hatte dabei eine ganz gute Leistung hingelegt und sogar den 70.3-Weltmeister Sebastian Kienle hinter mir gelassen. Dieser Vorsprung hielt aber nicht einmal bis zum Start des Radfahrens. Dennoch eine nette Randnotiz. Die Radstrecke über 48km inkl. 900 Höhenmetern war nun gar nichts für Familienväter. Schlechte Straßenverhältnisse, steile Abfahrten – und das alles im öffentlichen Straßenverkehr. Da geht man doch etwas defensiver an die Sache. Ebenso wie das Laufen. Wenn man nach 24 Monaten zum ersten Mal wieder wettkampfmäßig läuft, ist es schwer, die eigene Intensitätsverträglichkeit einzuschätzen. So war ich schließlich bei guter Tempo-Dosierung mit dem Gefühl im Ziel, den Einstieg wieder geschafft zu haben. Nicht mehr und nicht weniger.

Der Sieg in der Altersklasse gibt dem Abschneiden dann noch einen süßen Beigeschmack mit dem Aufruf: so langsam darf das Training wieder intensiver werden. Das nächste Jahr kann also kommen. Gerade noch die Kurve bekommen, kann man da sagen.

Tria-Viernheim-Luening

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2 Kommentare

  1. Hi Du LACHS DU!!
    Ein riiiiiiiiiesengroßes chapeau Holger!!
    Nach all diesen RIESENproblemen der Vergangenheit bist DU nun also wieder ZURÜCK – das ist einfach genial, GRATULIERE DIR von HERZEN!!!
    Warst immer einer der lässigsten Triathleten, warst immer einer der WENIGEN, die es wirklich mit SPASS und FREUDE tun, und JETZT BIST DU ZURÜCK!!!
    Wir freuen uns echt riiiiiiesig mit DIR, weiter so, 2015 kann kommen, und
    es sollen sich mal alle in der neuen age WARM anziehen, denn mit neu geladenen Akkus und der FREUDE von Holger… Wir freuen uns auf DEIN 2015
    gogogogogogogo!!!!!!!
    und nochmals HERZLICHE GRATULATION UND TIEFE BEWUNDERUNG für das DURCHSTEHEN dieser extremst brutal schweren Zeiten!!!!
    jipppppppppppppppppppppppppie!!!!! auf gehts… swimbikerun and win again with your glorious smile!!!!!!!!!!

  2. Vielen, vielen Dank! Und hoffentlich bis bald auf ein Wiedersehen !!!!! Viele Grüße Holger

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