Sprünge: Schneller laufen

Sich die Basis einer Bewegung anzusehen, ist immer hilfreich. Übungen dazu zu absolvieren umso mehr. Sieht einfach aus, ist es aber nicht (mehr).

Unsere Erkenntnis aus diesem Winter der verschiedenen Camps. Wir verlernen, zu springen. Da wir regelmäßig Koordinations-Workshops in unseren T3-Trainingscamps durchführen, erkennt man deutlich, wie stark die Defizite bei den Sportlern sind. Und man darf sich selber dabei gar nicht ausnehmen: es fällt mitunter wirklich schwer, kleine Hürden springend zu überwinden. Wenn man sich aber vor Augen führt, dass ein Lauf eine fast springende Bewegung ist, zu der wichtige Muskeldehnungsreflexe gehören, wird plötzlich deutlich, wo das tatsächliche Potenzial schlummert.

Es sind nicht immer die Kilometer. Es sind ganz häufig die koordinativen Elemente im Training, die fehlen. Also häufiger mal am Wegrand eine Parkbank für kleinen Sprungserien nutzen, Sprungläufe, Hüpfer und Strecksprünge integrieren. Das zieht zwar den Temposchnitt hinunter, drückt aber den Effizienz-Quotienten ganz enorm nach oben. Lass das Kind in dir raus!

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