Erholungszeit gleich Leistungszeit ?

Wer als Trainer die notwendigen Erholungszeiten für seine Schützlinge ungenügend oder gar nicht einplant, dessen Arbeit ist eigentlich zum Scheitern verurteilt. Zumindest wird man ihm keine genügende Fachkompetenz zugestehen. Warum? Weil jeder weiß, dass nach einer Phase der Anstrengung immer eine Phase der Ruhe, ob aktiv oder passiv, eingefügt werden sollte. Denn genau in dieser Zeit verfestigen sich die Auswirkungen des Trainings. Der Organismus stellt sich auf die erhöhten Anforderungen eines Trainings ein und erhöht seine Leistungsfähigkeit. Leistung entsteht gewissermaßen in den Ruhephasen!

Im Beruf wird dieses Wissen dagegen gar nicht so recht angewandt, obwohl die Muster sehr ähnlich sind. Und natürlich sind auch die Beschwerden und Komplikation sehr ähnlich, wenn man die Gesetzmäßigkeiten missachtet. Wer sich nicht ausreichend erholt, der wird zwangsläufig früher oder später an Leistungsfähigkeit einbüßen. Eine einfache Regel, die man manchmal gar nicht recht wahrhaben möchte. Ignoranz kann dann schon mal Schaden anrichten. Also einfach mal zurückschalten und sich bewusst werden, dass man in den Ruhephasen wächst.

Deshalb kann man behaupten: Erholungszeit ist verschobene Leistungszeit! Ein guter return-on-investment sollte man meinen. Genau so ist es!

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