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Masca mit Sebi

Die Masca-Runde mit ihren 120km und über 3.000 Höhenmetern ist ja schon für sich ein hartes Ding. Dieses Mal hatten wir aber den derzeit stärksten Radfahrer auf der Triathlon-Langdistanz mit an Bord. Und man weiß, dass Sebastian Kienle (Challenge Roth 2010: 7.59 Stunden)  gerne mal die Kette auf das große Blatt legt. Zum Glück haben wir uns in der 3er-Konstellation, zusammen mit T3-Praktikant Markus, recht harmonisch gehalten. Als dann nach 80km der teilweise 20%-ige Anstieg von Masca nach Santiago del Teide anstand, wurden wir aber deutlich in unsere Schranken verwiesen. Na zum Glück, sonst wird man noch übermütig. Immerhin hat es zu einer neuen persönlichen Bestzeit in 5.03h gelangt. Sebastian:”Die Runde kann man schon unter 4 Stunden fahren, wenn man fit ist.”  Gut zu wissen – wir arbeiten daran. Aber das wichtigste ist und bleibt doch die Erkenntnis: diese Tour macht einfach unglaublich viel Spaß – egal bei welchem Tempo!

Long Way Up 145

Auf 145 Kilometern von Süd nach Nord erlebt man die tollsten Landschaften, Szenerien und Wolkenspiele, die man sich nur wünschen kann. Und am Ende steht man am Palmenstrand und bekommt die Erlebnisse gar nicht mehr geordnet. Wie ein kleiner Rausch.

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Masca: I love it!

Masca: 120km und 3.000 Höhenmeter führen unweigerlich zu einem zufriedenen Lächeln, das lange anhält. Wie immer: toll!

Teide Classic

… so ist mittlerweile unsere Bezeichung für diese fast 100km umfassende Tour. Von La Caleta geht es bis in das Teide-Krategebiet auf gut 2.200m Höhe. Obwohl ich diese Tour schon wirklich häufig gefahren bin, erscheint sie jedes Mal in einem anderen Licht. Heute war es ein besonders schönes Allwetterkind-Erlebnis mit warmem Nieselregen und Nebel zwischen 1.200 und 2.000m Höhe. Der Krater zeigte sich dann plötzlich wieder bei bestem Wetter. Eine tolle Tour – immer wieder.

Long Way Up 145

Wenn man die alte Küstenstraße auf der Ostseite Teneriffas befährt, fühlt man sich als begegnete man dem alten Teneriffa. Vor allem dann, wenn sich aus 500m Höhe der Blick auf die Autobahn bietet, die unten an der Küste entlang führt. Über welliges Terrain gelangt man nämlich durch kleine Ortschaften und auf den 50km der Hochstraße macht man nur sehr selten die Bekanntschaft von motorisierten Fahrzeugen. Ab Kilometer 100 geht es dann noch einmal in das nördliche Anaga-Gebirge, um dann in einer rauschenden Abfahrt gen San Andres zu enden. Gut 2.500 Höhenmeter schmelzen auf den 145 km dahin. Nun fehlt nur noch die Befahrung des Teide-”Gürtels” mit über 200 Km Länge. Mal sehen ob das noch geht.

Long Ride 170

Um 9.15 Uhr gestartet und um 19.15 Uhr wieder in La Caleta angekommen. 10 Stunden, in denen wir über 4.000 Höhenmeter mit dem Rad absolviert haben. Auf den 170 Kilometern landeten wir an der Nordküste, durchfuhren den nebligen Orotava-Wald, stiegen bei 2.000 m Höhe über die Wolkenschicht und donnerten am Ende wieder an die Küste. Fast schon majestätisch zeigte sich dabei der Teide im Abendlicht als wir im Kratergebiet auf 2.350m Höhe den Kulminationspunkt erreichten. Wieder eine tolle Tour, die den Radler voll fordert. Vielen Dank an meine Mitfahrer. Nach dieser Tour muten die 180-Ironman-Kilometer wie ein Sprint an.

Island Crossing

Teneriffa auf der längsten Strecke von Süd nach Nord zu durchqueren, stand schon lange auf meinem Plan. Allein schon, um sie für spätere Zwecke per GPS zu erfassen. Und das sind wir auch schon bei den Daten: 145 Kilometer und 3445 Höhenmeter. Das hat uns über 6 Stunden beschäftigt, uns über den Teide-Krater gebracht, durch den Esperanza-Wald, hinein in das Anaga-Gebirge und hinunter an den längsten Sandstrand Teneriffas, nördlich der Hauptstadt Santa Cruz. Da fällt es am Abend schwer, den Tag in allen Einzelheiten zurückzuspulen. Erlebnis-Overkill!

Ruhetag

Wenn ich an einem Ruhetag einen Campteilnehmer sagen höre “Schmerz ist Schwäche, die dem Körper entweicht!”, dann war wohl etwas anders. Tatsächlich ließ es die Gruppendynamik nicht zu, heute einen Ruhetag einzulegen. Wir erlagen dem Reiz von Masca. Und diese Bilder sprechen Bände!

120 Kilometer

Das hört sich vielleicht nicht spektakulär an … ist es aber! Als wir heute morgen von der Südküste gen Westküste starteten, standen uns 120km bei 3050 Höhenmeter bevor. Wenn man dabei durch die Wälder im Tenogebirge, an der Westküste vorbei und dann in die Masca-Schlucht steuert, ist man derart abgelenkt, dass am Ende sogar die Steigung von teilweise 20% von Masca kurzweilig werden. Teneriffa ist mittlerweile von grünen Pflanzen gesäumt. Das macht den großen Unterschied zu den Staub- und Geröllwüsten der anderen Inseln aus. Der Blick hinüber nach La Gomera läßt aber dennoch den Reiz entstehen, auch dort mal eine Radrunde zu drehen.

Über den Berg

Hier ist nun das kleine Video von unserer Süd-West-Traverse. Dabei fuhren wir von La Caleta über Vilaflor, den Teide und das Orotava-Tal an die Westküste nach Puerto del La Cruz. 100 Kilometer mit 2.400 Höhenmeter und eine Menge an verschiedenen Landschaften. Nicht zu vergessen, die fast 25 Kilometer lange Abfahrt durch die Wälder von Orotava. Und das Ganze mit Kurzarmtrikots und kurzen Hosen … während in Deutschland der Schnee zu Boden rieselt.

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